Der Linde H 40 D von Dickie

Kurze Zeit nachdem der Fendt das Laufen gelernt hatte, entdeckten wir den Gabelstapler von Der Dickie Stapler im Garten.Dickie. Wir hatten ja auch schon einen MAN mit Pritschenauflieger, beides von Wedico, in unserem “Fuhrpark” und da wäre so ein Gabelstapler sicher eine gute Ergänzung. Also schnell nach Celle gefahren und ein Spielwarengeschäft aufgesucht. Die hatten den Stapler sogar da und er war auch noch günstiger als in manchem Internet-Shop. Wieder zu Hause, gab es nach dem Auspacken dann das gleiche Bild wie beim Fendt, es war kein vernünftiges Rangieren möglich. Dieses Mal waren wir aber nicht mehr enttäuscht, wir hatten den Umbau schon gleich mit eingeplant.

Der Umbau

Schnell das passende Werkzeug aus dem Keller geholt und den Stapler auseinander genommen.
Eine erste Bestandsaufnahme ergab Folgendes:
Es wird ein Servo für die Lenkung benötigt.
Je ein Fahrtsteller für den Fahrmotor und den Hubmotor.
Ein Empfänger.
Der Mast des Staplers war nicht beweglich ausgeführt, das sollte auch geändert werden. Als Antrieb für den Mast wollte ich meinen ersten Spindelantrieb bauen, weil ich so die gesamten Bewegungsabläufe des Staplers mit den Kreuzknüppeln steuern konnte. Außerdem verbraucht dieser Antrieb nur Strom, wenn der Mast bewegt wird. Also noch einen Fahrtsteller, die mir bekannten Umpolschalter waren zu groß.
 

Die Einkaufsliste sah dann so aus:

Als erstes wurde dann die eingebaute Elektronik und der Lenkmotor ausgebaut und alle überflüssigen Plastikstege und Schraubenaufnahmen entfernt.

Danach habe ich angefangen den Spindelantrieb zu baDer Spindelantrieb, kleines Bild.Der Spindelantrieb.uen. Er besteht aus Messingprofilen und einer 3 mm Gewindestange. Der Spindelantrieb und die Motorhalterung sind auf einer Messingplatte befestigt und diese wird mit zwei Schrauben auf stehen gelassenen Schraubaufnahmen befestigt. Die Masthalter, die ursprünglich am Getriebekasten angeschraubt waren, werden jetzt am Spindelantrieb befestigt. Vorher habe ich die nach unten weisenden Halterungen abgesägt. Als Übersetzung für den Getriebemotor habe ich anfänglich 380:1 gewählt und nicht 50:1 wie oben angegeben. Zusätzlich hatte ich noch eine Übersetzungsstufe 2,5:1 eingebaut. Das war dann natürlich viel zu langsam. Man konnte fast nicht erkennen, dass sich der Mast bewegte. Auf die Idee es vorher auszurechnen, bin ich damals natürlich nicht gekommen. Anfängerpech! In der Zwischenzeit habe ich den oben angegebenen Motor eingebaut und die Übersetzung auf 1:2,5 umgerüstet, so musste ich die Motorhalterung nicht ändern. Die Geschwindigkeit kommt jetzt schon hin, nur ein wenig kräftiger könnte der Antrieb ruhig sein. Vielleicht werde ich den Antrieb noch einmal ändern, einen 6 Volt Motor 1624 und ein Getriebe 76A mit Übersetzung 76:1, beides von Faulhaber. Beziehen kann man die Teile unter anderem bei Lemo-Solar.

Fendt

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